Operationen
mit Entfernung der
Hämorrhoiden

 

Milligan-Morgan

 

Hämorrhoidalarterienligaturen (HAL)

 

Barron-Gummi

 

Verödung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Operation mit
Fissurektomie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durchtrennung und Spaltung der Fistel

 

Fadenmarkierung

 

Analplug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewebeuntersuchung

 

Tumorentfernung in örtlicher Betäubung oder Narkose

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstrichentnahme

 

Gewebeuntersuchung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Operative Entfernung und Ausschneidung

Proktologie/ Analerkrankungen

Hämorrhoidalleiden

Die Gefäße im Analkanal -Hämorrhoidealgefäße- können durch erhöhten Analdruck erweitern und knotige Veränderungen aufweisen.

 

Beschwerden:

  • Anale Schwellungen
  • Juckreiz
  • Nässen
  • Blutungen
  • Druckgefühl
  • Stuhldrang 

Neben der klinischen Untersuchung erfolgt eine Proktoskopie und Rektoskopie: Der Enddarm kann durch schmerzfreies Einführen eines speziellen Instrumentes sehr genau untersucht werden.

 

Die Behandlung der Hämorrhoiden umfasst die Verödung mit einem speziellen Medikament (Äthoxysklerol), das in die Hämorrhoidengefäße eingespritzt wird.

Durch ein Gummi, sprich Barronligatur, kann die Hämorrhoide abgebunden werden und fällt ab.

Bei der operativen Therapie werden die Hämorrhoiden ausgeschnitten und die Schleimhaut vernäht.

 

Analfissur / Analriss

Im Analkanal können Risse auftreten, die sehr schmerzhaft sind und bluten können. Ursächlich sind neben hartem Stuhlgang Durchblutungsstörungen und Entzündungen.

 

Beschwerden:

  • Schmerzen
  • Blutung, „Blut auf Toilettenpapier“

Die Diagnose ergibt sich meistens schon durch die klinische Untersuchung. Dargestellt wird der Riss proktoskopisch.

 

Die Behandlung umfasst die Schmerzlinderung und Anwendung von Salben, die den Schließmuskeltonus abschwächen. Neben einer Ernährungsberatung ist eine Stuhlregulierung angeraten.

Eine Operation wird bei chronischen Veränderungen und starken Schmerzen erforderlich.

 

Analfistel – Gewebegang am Analbereich

Gewebegänge können in Rahmen von z.B. Entzündungen  entstehen, die im gesamten Anal- und Rektalbereich verlaufen können.

Ursächlich sind Entzündungen von Analdrüsen, Abszessen, manchmal bei chronischen Darmerkrankungen.

 

Beschwerden:

  • Hautöffnung
  • Nässen
  • schmieriges Sekret
  • Abszess
  • selten Schmerzen
  • Schwellung

Die genaue Diagnose gestaltet sich oft schwierig und erfolgt mit klinischer Untersuchung, Einspritzen von Blaufärbung und Sondierung. Zusätzlich werden in speziellen Fällen kernspintomographische Bilder angefertigt.

 

Die Behandlung wird operativ mit Fadeneinlage, Durchtrennen, Ausschneiden der Fisteln und speziellen Methoden durchgeführt.

Die Operation mit Einbringen eines Analplugs kann die Fistel zur Abheilung bringen, sie ist einfach und ambulant durchführbar und belastet den Betroffenen wenig.

 

Analtumore

Knotige Veränderungen in der Analregion sind vielfältig. Es können gutartige und selten bösartige Hautwucherungen sein.

 

Beschwerden:

  • knotige Hautveränderung
  • Geschwüre

Die Untersuchung des Analbereiches wird klinisch und mit der Enddarmspiegelung durchgeführt.

Die Entfernung erfolgt operativ in Allgemeinnarkose oder Lokalanästhesie.

Obligatorisch wird das Gewebe histologisch untersucht.

 

Analekzem

Die Hautveränderung findet sich in unterschiedlicher Ausprägung. Ursachen sind mannigfaltig.

 

Beschwerden:

  • Juckreiz
  • Nässen

Die Untersuchung wird klinisch, mit Abstrichen zur laborchemischen Erregerfestlegung und manchmal durch Gewebsproben durchgeführt. Die Gewebsproben werden in Lokalanästhesie entnommen.

Je nach Befund können Salben oder Tabletten therapeutisch eingesetzt werden. Die Beratung über Hygiene und Ernährung hat einen hohen Stellenwert.

 

Steißbeinfistel

Durch Einwachsen von Haaren bilden sich Gangsysteme in der Steißbeinregion. Es entwickeln sich entzündliche Weichteildefekte.

 

Beschwerden:

  • Schwellung
  • Rötung
  • Schmerzen
  • Nässen
  • Eiterungen

Die Blickdiagnose ist in fast allen Fällen ausreichend. 

 

Eine operative Therapie mit Ausschneiden des veränderten Gewebes ist in Allgemeinnarkose erforderlich. Spezielle Haarentfernungen können ein erneutes Auftreten vermeiden.